Urlaub an der Schlei

Wir sind zurück aus einem wunderschönen Urlaub an der Schlei (in Schleswig-Holstein). Als Unterkunft wählten wir eine Ferienwohnung von „Blockhausferien“ in  24897 Gunneby.


Mitgenommen haben wir natürlich den gf Toaster. Alles andere haben wir vor Ort besorgt.


Unser Reiseproviant bestand aus Möhren, Äpfel, Birnen, Weintrauben, gekochte Eier, Bifi, gf Haselnussschnitten und viel Wasser.


Nach der Ankunft sind wir erst einmal zu Fuß an die ortseigene Badestelle an die Schlei gegangen.

Nach der Erfrischung fuhren wir nach Kappeln zum Abendessen. Wir wählten das erste Restaurant an der Promenade „PE Restaurant“ und speisten dort nach kurzer Rücksprache mit der Bedienung glutenfrei Scholle mit Bratkartoffeln und eine Ofenkartoffel mit frisch gepulten Krabben und Quark. Die Bedienung kennt das Wort Gluten und weiß auch den Unterschied zu Glutamat.

In Kappeln kann man die Hafenpromenade entlang schlendern vom Fischereihafen zu den Tagesanlegern hinüber zum Museumshafen und weiter zu den Vereins-Yachthäfen. Tagtäglich können Yachten bestaunt und über die An- und Ablegemanöver amüsiert und diskutiert werden.

Gegessen haben wir gut und natürlich gf im „PORT 19 MEAT AND MORE“. Wir hatten den Schleiteller mit 3 verschiedenen Fischfilets und eine Ostseescholle nach Büsumer Art.

Einen ersten Vorgeschmack auf dänische gf Lakritze konnte ich im „Sailor Shop Prätorius“ ergattern. Ich habe sämtliche Lakitzsorten durchgelesen und durchaus einige glutenfreie Sorten ausgemacht und auch gekauft, gegessen und für gut befunden J.

Die zweitbesten Fischbrötchen gibt es in Eckernförde bei „Meergold“ direkt am Hafen. Ich habe mein gf Brötchen mitgebracht und bekam den Matjes mit Zwiebeln und Salat direkt ins Brötchen. Vorher gesagt, dass das ein glutenfreies Brötchen ist und dementsprechend bitte ein sauberes Messer etc. verwendet wird – alles kein Problem und man bezahlt nur den Preis vom gewählten Fisch.

Zum Kaffee-Trinken sind wir am liebsten ins „Haupt-Cafe“ in die Innenstadt; der Cappuccino und der Espresso schmeckt uns dort am besten.

Das Schifffahrtsmuseum in Flensburg ist in der Nähe vom Hafen und lohnt sich vor allem für diejenigen die sich für die Geschichte der Schifffahrt, aber auch für die Antriebe und die Knoten interessieren.

Gegessen haben wir bei „Grisou“ in einem Nebengang in der Innenstadt. Der Koch kam sogar zu uns an den Tisch als ich nach den Zutaten der süß-sauer-Soße fragte – alles kein Problem – und so ließen wir uns das Rumpsteak mit den kanarischen Kartoffeln (bis auf das Mojo gf) und die Wokpfanne mit Garnelen schmecken.


Im „Cafe Restaurant Strandhalle Arnis“ kann man super glutenfrei essen. Die Wirtin kennt sich sehr gut aus; man braucht nur dazu zu sagen, das man das Essen gf benötigt.

Was mich anfangs stutzig machte war die Frage der Wirtin, ob ich Probleme bekäme, wenn die Pfannen und das Besteck sonst „normal“ verwendet werden. Ich staunte nur und fragte, ob die Pfannen denn nicht abgewaschen werden. Daraufhin erzählte sie uns, das letztes Jahr eine Familie da war und ihrem Kind kein Essen bestellt hatten, weil sie ihre Pfanne daheim vergessen hätten und das Kind sonst auf das Essen reagieren würde…. 

Ich habe das Essen super vertragen und wir waren dann noch ein zweites Mal dort…


Auf den Spuren unserer Vorfahren…

… bei den Wikingern in Haithabu.

Haithabu liegt bei Schleswig und ist auf jeden Fall eine Tagestour wert. Als Erstes begibt man sich im Museum auf die Zeitreise der Wikinger. So kann man sich sehr gut in das Leben hinein versetzen bevor man sich auf den Weg in das Dorf macht.

Mehr über das Leben der Wikinger erfährt man hier: http://www.schloss-gottorf.de/haithabu

Nach der Zeitreise in die Welt der Wikinger knurrte der Magen… und so ging es in Restaurant „ODINs Haddeby“ ein paar Meter weiter. Dort wird vorwiegend regional und saisonal gekocht. Wir hatten zum Einen ein Rumpsteak mit Pilzen, dazu Salat und eine Ofenkartoffel mit Quark und zum Anderen eine Kikok-Hühnerbrust ebenfalls mit Salat und Ofenkartoffel mit Quark.

Erholung und Kraft schöpfen für die kommenden Tage – wo geht das besser als in der Sauna?! Es lohnt sich; der Eintritt in die Sauna beinhaltet auch das Wellenbad – und im Meerwasser schwimmt es sich angenehmer als in gechlortem Wasser. Highlight des „Sauna Hot Spots“ ist der Besuch in der Salzgrotte. Eine Stunde ruhen und entspannen und das salzige Klima genießen.

Zu Abendessen gab es dann im „Restaurant Speicher No.5“ in Kappeln Entenbrust mit Gemüse und Röstitalern und Miesmuscheln in Gemüse-Weißweinsud – so lecker. Und die Chefin weiß sehr gut Bescheid, weil alles selbst gemacht ist.


mal wieder Kappeln…

Die Stadt ist einfach herrlich zum Bummeln in der Fußgängerzone und an der Hafenpromenade… Die letzten Tage gingen wir mehrfach an diesem Restaurant vorbei und diesmal war ein Strandkorb frei, so dass wir nicht lange überlegten, sondern diesen gleich belegten. Mit Blick auf den Fischmarkt und durch die Stände hindurch auf die Schlei. Die Besonderheit des „Restaurant Stark“ ist, dass es keine Speisekarte gibt. Als Vorspeise bekommt man einen Antipasti-Teller (ist gf) und wählt dann aus der Fisch-/Fleisch-/Vegetarisch-Theke seinen Favoriten aus und bespricht die Zubereitung mit dem Koch – und lässt sich überraschen. Wir wählten Garnelen auf mediterrane Art sowie eine Fischplatte mediterran aus – beides glutenfrei.

Der Wochenmarkt in Eckerförde ist auf jeden Fall einen Besuch wert; viele verschiedene Stände sind auf dem Rathausmarkt und Kirchplatz vertreten.

Und nach ein paar Minuten ist man schon am Strand. Und was gab‘s zu essen? Natürlich ein Fischbrötchen bei „Meergold“ – Brötchen wieder mitgebracht und dann mit Matjesfilet genossen.


Auf Stippvisite in Dänemark – Aabenraa und Sonderburg

Als erstes fuhren wir nach Aabenraa; die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen, doch strahlt sie noch einen gewissen Charme aus. Dagegen ist der Yacht-Hafen richtig groß und schön angelegt (der einzige Tiefwasserhafen in der Region).

Da wir dort nichts glutenfreies zu Essen fanden ging‘s weiter nach Sonderburg. Die Stadt ist schön und der Gang entlang der Ostsee bietet viel zu sehen; von der Arche Noah (schwimmendes Museum „Noas Ark“) zum Schloss und weiter zum „Strand“ bis zum Yacht-Hafen. Doch das Essen…. Nicht nur teuer, sondern auch nicht nach unserem Geschmack; aber mit einer Scheibe gf-Brot drunter. Bei dem Essen hätte es ruhig mehr Brot sein dürfen….

Wo gibt’s die besten Fischbrötchen? Bei der „Aal- und Fischräucherei Föh“. Auch hier war es kein Problem mein mitgebrachtes gf-Brötchen belegen zu lassen… und der Fisch *mmh* So lecker, dass wir uns noch Fisch mitgenommen haben….

http://www.foeh.de/

Abends gab es noch einmal Muscheln, diesmal im Restaurant „Cameo“.


Rundgang entlang der Schlei in Arnis

Vom Parkplatz am Ortseingang aus geht man die Straße hinunter bis man auf die „Lange Straße“ kommt. Nun kann man links oder rechts abbiegen und die Stadt an der Außenseite umrunden, entweder an der Wasserseite mit Blick auf die Segelboote, die Fähre und die Werften. Oder am ehemaligen Mühlenspeicher vorbei und mit Blick auf das Noor.

Zum Essen kehrten wir noch einmal in der Strandhalle zu gebratenen Heringen mit Bratkartoffeln ein.

Das Original dänische Softeis ist übrigens glutenfrei und wurde mehrmals im Pappbecher gekauft und genossen.